Betrachtungen

Hier finden Sie diverse Einblicke in Forschung und Gedanken zu verschiedenen Themen rund um den Menschen. Oftmals süffisant verpackt, sind die hier dargebotenen Texte sowohl lehrreich als auch unterhaltsam. Für kritische Anmerkungen steht Ihnen meine Mailadresse zur Verfügung: dominic@dwm-coachings.de

Sport, Sex, Kaugummi - eine Theorie

Metaphern, die grimmsche Hexe und die Abnabelung vom Elternhaus

Sprechen über Zen

Hypnose und HTML-Code

Sei achtsam... aber nicht zu sehr!

Märchen und Geschichten

Das Märchen - ursprünglich eine Lehrgeschichte für alle Altersgruppen - nutzt die Sprache des Unbewussten. Bilder, Metaphern und Magie herrschen hier oftmals ebenso selbstverständlich vor, wie wir es von unseren nächtlichen Ausflügen kennen: Den Trämen. Märchen erklären nicht sachlich, vielmehr schaffen sie ein instinktives Verständnis für Dinge, die oftmals nur schwer ins Rationale zu pressen sind. Hier liegen ein paar meiner literarische Ausflüge in diese literarische Gattung zur Ansicht bereit.

Der Dattelbaum

Es wuchs ein Dattelbaum in Khuzestan, nahe einem großen Fels, so dass er den ganzen Tag von der Sonne beschienen war, während der Mittagshitze jedoch im günstigen Schatten des Felsens stand. Der Dattelbaum gedieh ganz wunderbar, seine Früchte waren so satt und prächtig wie bei keinem zweiten seiner Art, und viele Tiere und Insekten ernährten sich von ihm.

Es war schon die ein oder andere überreife Frucht aus seinem Geäst herab einem hungrigen Käfer auf den Kopf gefallen – was für diesen den sicheren Tod bedeutete – doch mochte man den Dattelbaum deswegen keineswegs als ‚böse’ bezeichnen. Ganz im Gegenteil: Sein Gemüt war geduldig und genügsam, sofern er denn eines hatte, und in einer Gesellschaft der Dattelbäume wäre er bestimmt ein großer Philosoph geworden.

Ein weitaus kleinerer Philosoph war der Stammesfürst Seyyed Ali Chan bin Sololrhat, der die Glückseligkeit im Morden und Erobern suchte. Chan war ein großer Schrecken für die Menschheit und im gesamten Orient erzitterten die Leute allein bei seinem Namen! In manchen Dörfern und Oasen war es gar mit Strafe belegt, ihn offen auszusprechen, da man glaubte, der Wüstenwind könne die Worte geradewegs zum Gefürchteten tragen.

Diese Furcht war durchaus berechtigt, denn Seyyed Ali Chan hatte so große Ohren, dass er mit ihnen noch Meilen entfernt das frisch gestillte Junge einer Wüstenspringmaus rülpsen hörte, wenn er es nur wollte.

Seine Erscheinung war furchtbar, wie er all abendlich nach Einbruch der Dunkelheit lauschend in der Wüste stand, gierig nach dem Blut und Gold anderer Leute, und nicht minder darauf bedacht, deren Sklaven und Weiber unter seine höchst herzlose Herrschaft zu zwingen. Für diese armen Gestalten bedeutete es nicht weniger, als dass er ihnen schon beim geringsten ärger mit bloßer Hand die Köpfe von den zuckenden Leibern riss.

Nicht nur die großen Ohren Seyyed Ali Chans verhinderten jegliche Schönheit, dazu kam ein zerfurchtes Knubbelgesicht, welches zur Hälfte hinter einem schwarzen Schnurrbart steckte, ungezählte Warzen umrandeten seine bösen Augen, Pranken, so groß wie das Gesicht eines Kamels. Von der Statur her war der Stammesfürst mehr Troll als Mensch, gehüllt in eine Lederkluft, die starr vor Dreck schon seit Jahrzehnten an seinem Körper klebte, und um den Hals da trug er eine Kette, geflochten aus den Sehnen seiner unseligen Opfer, und behangen mit den Knochen ihrer Finger. Die Knochen erzitterten beim Klang des Namens Seyyed Ali Chan, so schrecklich war der Tod ihrer Besitzer gewesen. Und würden ihn seine Stammesgenossen nicht

„Herr“

sondern beim Namen nennen, so hätte ihn das ewige Geklapper schon längst um den Verstand gebracht.

Die wilde Horde um den argen Tyrannen zog nun schon seit langer Zeit durch die Wüste, Waren, Geld und Leben raubend, wie es zuletzt die Kreuzritter taten, und nicht nur Dörfer und Oasen litten unter ihnen, auch unzählige Karawanen gerieten in der offenen Wüste und im südlichen Gebirge in Chans Hinterhalt. Die wandernden Händler bevorzugten deshalb nun die nördlicheren Regionen des Orients, in denen sich der Stammesfürst und seine Horde selten blicken ließen. Und in der Stadt Gamirun, im Süden, wurde bald kein einziger Händler mehr gesehen.

Dem Hesamolsaltane von Gamirun war dieser Umstand ein ganz arger Dorn im Auge, denn Gamirun war eine Handelsstadt, einstmals reich und ohne Sorgen, und obwohl sie am Meer lag und einen großen Hafen hatte, konnte man die Ausfälle nicht gänzlich kompensieren, die Chans Schrecken gerissen hatte. Der Hesamolsaltane von Gamirun wurde von Tag zu Tag zorniger, und so kam es, wie es kommen musste...

Wie wir wissen stand ein Dattelbaum in Khuzestan, glücklich und zufrieden und von den Menschen nie entdeckt. Doch eines Tages stand links von ihm Seyyed Ali Chan und mehr als siebentausend seiner Krieger. Diesem gegenüber, vom Dattelbaum aus rechter Hand, da stand das 13.000 köpfige Söldnerheer des Hesamolsaltanes von Gamirun unter Gottes weitem Himmel, und ehe man sich versah, tobte eine Schlacht von ganz fürchterlicher Dimension: Pfeile regneten herab wie totes Laub und richteten Mensch und Tier schon bevor sich beide Heere im wilden Tanz vermengten. Kurz darauf trafen die ersten Krieger aufeinander und auf beiden Seiten wurden die Waffen mit loderndem Hass geführt. Reiter auf Kamelen und zu Pferde pflügten durch die gegnerischen Reihen, Fußsoldaten hieben erbarmungslos aufeinander ein, die Krummschwerter schwingend, als hätten sie ihr Leben lang nichts anderes geschwungen, und selbst die hohen Herren Kommandeure wurden von dem Wahn gepackt, der sie mitten hinein trieb, in die fürchterliche Schlacht.

Bald hatte die Wüste jede Menge Blut getrunken, und als sich die Sonne längst abgewandt hatte, von diesem grausigen Spiel, da standen sich Seyyed Ali Chan und der Hesamolsaltane von Gamirun gegenüber, gerade am Dattelbaum. Weil beide Monarchen waren kämpften sie in ihrer Feigheit mit vergifteter Klinge. Sie tänzelten umeinander, versuchten es hier und da, und als der Hesamolsaltane zum tödlichen Streich ausholte, da ritzte er mit der Klinge seines Krummschwertes einen feinen Strich in die Rinde des Baumes direkt hinter sich...

Chan und der Hesamolsaltane starben gemeinsam. Der Dattelbaum aber, im kriegerischen Wahn von den Menschen vergiftet, steht noch heute nahe dem großen Fels. Doch in seinem Inneren, da trägt er seit jener hasserfüllten Nacht ein anderes Gemüt, und wer nun von seinen prächtigen Früchten nascht, der fällt in einen Schlaf ohne Wiederkehr.

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Der Kesselkobold

Einst saß zu Haus, vor siedend Kessel | ein so armes, krank's Figürchen,
hatt' nur eine Kerze an und | abgeschlossen hatt's das Türchen.

Es murmelt' seltsam fremde Silben | alt, aus andrer Dynastie,
murmelt' mit dem Finger folgend | so vermurmelt' es sich nie.

Währendbei da rührt es eifrig | in dem Kessel auf dem Feuer,
rührt und murmelt, murmelt, rühret | ja, beschwört: ein Ungeheuer!

Und nach dunklen, heißen Stunden | ganz verklebt ist's mitlerweile,
steigt ein Wesen aus dem Kessel | fragt: "Hey-ho, was soll die Eile?"

"Krank bin ich, und todgeweiht," | sagt's Figürchen, rot die Ohren,
und der Schweiß, mal kalt, mal heiß | schießt aus all den seinen Poren.

"Krank, mein Freund, was soll ich tun? | Soll ich Dich zum Doktor bringen?
Soll ich Dir an Deinem Bette | gar ein süßes Liedlein singen?"

"Nein, oh nein, ich hätt' doch nicht," | gibt's Figürchen eilig wider,
"Dich beschworen, dunkles Wesen | aus des Teufels Mutters Mieder,

nur um mir ein Lied zu singen | heißen Ingwertee zu bringen, neeiinn,
mich graust es, bald zu sterben | so lasse mich unsterblich werden."

"Unsterblich?" lacht das dunkle Wesen | während's überm Kessel schwebet,
"fragt mich einer, der ansonsten | zu dem heilig Herrgott betet?

Ha! Das soll Dich ernst was kosten | dieser Wunsch ist ausgewachsen,
Deine Seele soll im Zweifel | mir gehören, keine Faxen!"

Ein Sekündlein guckt's Figürchen | auf den Deibel über'm Brodeln,
dann beginnt's wie völlig irre | freudig "Ja! Oh ja!" zu jodeln,

sagt dem Deibel, was auch immer | er sich wünscht sei ihm genehm,
er soll es sagen, er soll bleiben | alles locker, kein Problem!

"Gut, mein Junge, diese Brühe | voller Kinderaug' und -Arm,
trink sie aus, ein jeden Tropf' | die nächste Stund' noch ist sie warm.

Hast die Brühe leergetrunken | wirst, mein Freund, unsterblich sein,"
rief der Deibel zum Figürchen | dreht' sich um und kehrte Heim

(meint)

Kaum gesagt, war er verschwunden | nur ein kleiner Blitz und weg
war der durch die Brüh' beschwor'ne | böse Geist - dies Sakrileg!

Unser Figürchen trank das Bräu | wie befohlen, auf den Tropfen,
ein Gemisch aus Blut und Eiter | nicht aus Malz und nicht aus Hopfen;

Und als der letzte Schluck getilgt | als der Kessel leer und trocken,
- pflopp! - da tat statt uns'rem Freund | ein Pilz in finst'rer Stube hocken.

Und die Moral von der Geschicht'? | Der Pilz, der kennt das Altern nicht.

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Die Sultanstochter

Es lebte ein Sultan in der Wüste, in mitten einer großen Oase, um die mit der Zeit eine ganz ansehnliche Siedlung gewachsen war. Er hatte mehrere Söhne, aber nur eine einzige Tochter, deren Wohlergehen ihm ganz besonders am Herzen lag, denn sie war die schönste Tochter, wie sie sich ein jeder Mann nur wünschen konnte.

Der Sultan ging gerne in der Oase spazieren, allein mit sich und seinen Gedanken. Es war für seine Seele, wie ein ausgedehntes Bad in warmer Ziegenmilch für seinen Körper, und er hatte bei den abendlichen Spaziergängen schon manch guten Einfall gehabt. Und so schlenderte er auch an diesem Abend durch sein kleines Dschungelreich, liebkoste die ein oder anderen Pflanze mit zarter Hand und lauschte dem Treiben der Tiere und Insekten. Nach einiger Zeit hörte er das Geräusch von Raubtiertatzen, wenn sie sanft und elegant nach dem Sprung durch ein Gebüsch auf dem Wüstenboden landen. Rasch fuhr der Sultan herum, die Hand am Schwert und zum Kampfe bereit, doch was er sah, ließ ihn inne halten.

"Sultan. Oh mächtiger Beherrscher der Lebenden."

Eine alte, runzelige Frau die ihr leben wohl ohne Schatten gelebt hatte, so braungebrannt war ihre Haut, trat aus dem Dickicht heraus. Auf einen wohl ebenso alten, morschen Stock gestützt wackelte sie dem Sultan entgegen.

"Hört mich an, Herr." Der Sultan war ein gütiger Mann und so bedeutete er der Alten mit einer Geste, sie solle frei und unbekümmert sprechen.

"Herr, ich bin eine arme alte Vettel, die vom Leben nicht mehr viel erwartet. Doch habe ich einen Sohn, einen stattlichen Jungen, hübsch und mit zarten dunklen Locken und dem Verstand des Wüstenfuchses gesegnet. Er hat kräftige Hände und ist flink wie der Wind, und ich denke, gibt man ihm ein Schwert in die Hand und ein wenig übung damit, so wäre er in der Lage, viele fremde Länder zu erobern."
"Und sein Herz," entgegnete der Sultan argwöhnisch. "Wie steht es damit?"
"Ach Herr, sein Herzen ist so rein und edel, dass ich mich schämen muss vor ihm," entgegnete die Alte und blickte auf den Boden. "Ich weiß, mein Herr, Ihr habt nur eine einzige Tochter, von der man sagt, sie sei schön wie die aufgehenden Sonne und verströme den edlen Dufte der Magnolie. So bitte ich Euch als arme alte Vettel die vom Leben nichts mehr zu erwarten hat, gebt Eurem Kind das meinige zum Mann."
"Wahrlich edel gesprochen," lobte der Sultan die Alte. "Doch möchte ich nicht über den hübschen Kopf meiner einzigen Tochter hinweg über ihr Liebesglück entscheiden. Ich gebe Dir allerdings eine Chance, da Du so aufrichtig zu mir warst: Bringe Deinen Sohn, wenn er denn wirklich so ein stattlicher Knabe ist, morgen um die gleiche Zeit hierher. Meine Tochter und ich selbst werden auf euch warten. Soll sie es entscheiden, ob Dein Sohn gut genug ist."
"Ja Herr, so soll es sein." Die alte Vettel war so schnell wieder verschwunden, wie sie aufgetaucht war. Der Sultan aber schlenderte noch bis nach Mitternacht durchs geliebte Unterholz und hie und da huschte ihm ein Lächeln über das Gesicht.

Er hatte am nächsten Tag durchaus seine Probleme, der starrsinnigen Tochter das Versprechen abzuringen, ihn am Abend auf seinem Spaziergang zu begleiten, doch als er den stattlichen Jungen erwähnte, war sie schließlich umgestimmt. Sie war mit ihren zarten sechzehn Jahren im besten Heiratsalter und auch am Willen dazu fehlte es ihr nicht.

Die Vettel kam pünktlich und dem ersten Anschein nach hatte sie durchaus die Wahrheit über ihren Jungen gesagt, doch war die Tochter anderer Meinung:

"Vater, Vater, du willst mich mit einem armen Halunken verheiraten? Schön sieht er ja aus und wenn er besser gepflegt wäre, so könnte er durchaus einen guten Bediensteten abgeben, aber Vater, du bist Sultan und ich bin deine Tochter. Mindestens einen Händlersohn möchte ich haben, noch lieber einen Prinz." Die Tochter hob den Kopf und blickte in die sternenklare Nacht hinein, als würde eben jener Prinz im nächsten Moment auf dem Rücken eines mächtigen Falken herangeflogen kommen. "Aber einen Bettler nehm' ich nicht."

Der Bauernsohn blickte betrübt zu Boden und die Augen der Vettel begannen zu funkeln als wollten sie mit den Sternen am nächtlichen Himmelszelt wetteifern. Der Sultan jedoch reagierte mit Bedacht:

"Liebste Tochter, ich versprach der guten Frau einzig, dass du höchst selbst vorbeikommen und ihren Jungen betrachten wirst, und das hast du getan. Es liegt an dir, ihn abzulehnen, doch hast du alles, was du brachst, und es ist nicht nötig, dass du bei der Wahl deines Gatten auf die Stellung achtest."
"Ich lehne ab." Die Tochter war ein starrsinniges Gör, egal ob morgens oder abends, und sie wollte sich gerade auf dem Absatz herumdrehen, als die alte Vettel wutentbrannt das Wort ergriff:
"Mein armer Junge liebt dich sehr !!!"
Die Tochter entgegnete der alten Frau mit jugendlichem Drang: "Wenn er mich liebt und ich ihn nicht, was soll es dann? Empfänden wir gleich für einander, ich und dein Bauernsohn, dann wäre er ganz flugs an meiner Seite, doch so ist es nicht."

Und mit einem Mal, als wäre dies ihr Stichwort gewesen, beschwörte die Vettel alle Dämonen am nächtlichen Himmel und ein kalter Hauch strich durch die Oase. Die Tierwelt verstummte, selbst die Käfer und Skorpione verkrochen sich in der Erde und im Wüstensand und die Pflanzen stellten ihr stetiges Wachstum ein. Es war eine eisige Furcht, die alles Leben ergriff. Der Jüngling und die Sultanstochter hingegen verloren jedes menschliche Gefühl in ihren Herzen und als der schreckliche Moment vorüber war und die Vettel dies dem Sultan erklärte da zog der Sultan sein Schwert und schlug ihr und ihrem Sohn mit einem Hieb die Köpfe ab.

"Sie empfinden doch nun gleich füreinander," protestierte der Kopf der alten Vettel, während er durch die Lüfte flog. Er landete neben dem Körper des Sohnes, blinzelte und starb.

Die Tochter fand ihre Gefühle nicht mehr wieder, und nach langem hin und her schickte der Sultan das arme Mädchen in die weite Welt hinaus. Und erst wenn sie die Liebe wiedergefunden hatte durfte sie zurück zu ihrem Vater, der sie jedoch niemals wieder sah, denn der Fluch der alten Vettel wäre nur durch die Hochzeit mit ihrem Sohn zu lösen gewesen, doch da der Sohn in jener Nacht gestorben war, blieb der Fluch bestehen.

So zieht sie noch heute ziellos durch die Welt und wenn sich Eiseskälte in unsere Herzen stiehlt, dann ist es der Atem der Sultanstochter, die an unserem Haus vorbei irrt. Denn trotz des Fluches, der auf ihr lastet, ist sie einem jeden Menschen sehr, sehr nahe.

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Über die Schwierigkeit, eine Brücke zu bauen...

...wenn man die Nägel gegen Pfeffer eingetauscht hat

Es begab sich so, dass zwei Stämme an zwei Seiten einer tiefen Schlucht gesiedelt hatten. Der Stamm im Osten hatte lange Jahre mit dem fernen Osten Handel betrieben, der Stamm an der Westseite der Schlucht tat selbiges mit den Völkern aus dem fernen Westen. Beide Stämme waren so zu einer stattlichen Menge an Eisennägeln gekommen. Eines Tages jedoch war der Preis für Eisennägel in beiden Fernen in eine astronomische Höhe geschossen, weshalb von dort zu unseren Stämmen Handlungsreisende gesandt wurden, mit dem Auftrag, deren Eisennägel gegen Pfeffer einzutauschen. Die Völker im fernen Osten und fernen Westen waren windige Geschäftsleute und hatten vorsorglich in unseren Dörfern das Gerücht gestreut, Pfeffer wäre geradezu gigantisch wichtiger als solch profane Dinge wie zum Beispiel Eisennägel. Das Unterfangen klappte wie gewünscht, und so sahen sich die Dorfobersten potzblitz in der aus ihrer Sicht – eigentlich der Sicht der fernöst- und westlichen Agenten – idealen Position, all ihre Eisennägel gegen den für ihre kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung so wichtigen Pfeffer einzutauschen. So kam es dann auch. (Ob es sich dabei um weißen, roten, schwarzen, grünen oder bunten Pfeffer handelte, ist leider nicht überliefert; es tat wohl nichts zur Sache.)

Die Monate vergingen, Krieg überzog die Länder, und unsere beiden Dörfer fanden sich bald abgeschnitten von der Welt.

Eines Tages gingen dem Dorf im Osten die Ziegen aus, somit der Käse und die Milch. Im Dorf im Westen aber, da vermehrten sich die Ziegen wie die Fliegen. Eines weiteren Tages gingen dem Dorf im Westen die Zitronenbäume aus, sie erkrankten an der Fäulnis. Im Osten aber wuchsen die Zitronen zu Melonengröße heran. Und eines weiteren Tages, da wandte der Dorfoberste im Westen seinen Blick nach Osten und erblickte dort melonengroße Zitronen, und der Oberste im Osten wandte seinen Blick nach Westen und entdeckte Ziegen, wie er sie sein Leben nicht gesehen hatte. Und da die Schlucht zwar weit und tief, jedoch nicht so weit und nicht so tief war, dass man nicht hinüber rufen konnte, rief der Oberste des Ostens: „Oberster im Westen, was hast Du doch für viele schöne Ziegen!“

Und der Oberste im Westen rief zurück: „Ach, wenn ich sie doch nur gegen ein paar Deiner riesigen Zitronen tauschen könnte!“

Und der Oberste im Osten ging kurz in sich und rief, nachdem er aus sich zurückgekehrt war: „Oberster im Westen, lass uns eine Brücke bauen und Handel treiben!“

„Ja, das werden wir!“

Gesagt, getan. Getan? Nun ja, zumindest gaben die Obersten ihren Dörflern die Anweisung Holz zu schlagen und zur Schlucht zu bringen. Sie schlugen so viel Holz, dass sich bald auf beiden Seiten der Schlucht ein großer Haufen türmte. „Nun lass uns unser vieles Holz zu einer Brücke zusammenbauen!“

„Ja, das werden wir!“ wiederholte nun der Oberste im Osten, was zuvor der Oberste im Westen gerufen hatte. Doch so sehr sie sich bemühten, bekamen die Dörfler das Holz nicht aneinander und bei jedem Versuch stürzte ein wenig in die Schlucht, bis beide Berge Holz verschwunden waren, wie auch eine Handvoll Arbeiter. Eine Brücke aber war aus ihren Mühen nicht entstanden.

Beide Oberste zogen nun die weisen alten Frauen zu Rat. Diese warfen Buchenstäbe um sich und darin lasen sie: „Zuerst sollt ihr von neuem Holz schlagen, dann sollt ihr einen Bär finden und ihm folgen, bis ihr auf ein Bienennest stoßt. Den Bienen sollt ihr dann den Honig stehlen und zum Holze bringen. So könnt ihr das Holz mit dem Honig verleimen und eine Brücke bauen.“ Der Widerhall der Worte ihrer alten Frauen klang zwischen den Ohren der Dorfobersten vernünftig, und so wiesen sie ihr Volk zur Tat.

Bald schon türmten sich auf beiden Seiten der Schlucht von Neuem große Berge Holz, dazu jeweils ein Kübel voller frischem Honig. Die wenigen Opfer, die der Bär gefordert hatte, schienen mit der Wichtigkeit der Sache in Einklang zu stehen. Nichtsdestotrotz hatten auch die beiden Bären ihr Leben lassen müssen, denn Blutzoll bleibt Blutzoll und der Bär dem Menschen stets der Unterlegene. Es dauerte jedoch nicht lange, da waren Holz und Honig in der Schlucht verschwunden, denn leider reichte die Klebkraft des Honigs nicht aus, um die schweren Stämme aneinander zu halten, und auch ein paar Arbeiter landeten mitsamt ihrem Gerät in der tiefen, dunklen Schlucht.

Da trauten die Obersten den alten Frauen nicht mehr über deren verschlungenen Pfade und Wege, denn ihr Plan war viele Grade schief gegangen, schlugen ihnen zur Strafe die Köpfe ab und zogen anstatt ihrer nun den Himmel zu Rate. Der Himmel sagte ihnen: „Schlagt von neuem Holz und glaubt nur fest daran. Der Winter kommt und er wird mit dem Frost, den er Euch bringt, das Holz mit harter Hand zusammenhalten.“ Dies klang zwischen den Ohren der Dorfobersten noch viel vernünftiger, als der Rat der alten Frauen, und so sandten sie eine recht stattliche Zahl an Männern aus, von Neuem Holz zu schlagen.

Bald schon türmten sich auf beiden Seiten der Schlucht große Berge Holz, dass sie den Himmel schier verdunkelten. Und obwohl der Frost im Wald zweimal so viele Leben gekostet hatte, wie der Bär zuvor, schien ihnen der Preis hierfür gerecht. Es dauerte jedoch nicht lange, da war auch dieses Holz samt einer vierfachen Portion an Arbeitern in der Schlucht verschwunden. Der Frost hatte die Holzstücke porös gemacht, so dass sie leicht entzweibrachen und der Halt zwischen den Stücken, worin der Himmel nicht gelogen hatte, keinen Nutzen brachte.

Es ging noch lange so – ungezählte Stapel Holz - und auch wenn es den Obersten nicht möglich war, dem Himmel den Kopf abzuschlagen, so segneten neben den Bären und den Arbeitern auch Ochsen, Ameisen und bald die beiden Wälder selbst das Zeitliche. Am Ende aber, als nur noch der Oberste im Osten und der Oberste im Westen, die melonengroßen Zitronen und die ungezählten Ziegen übrig waren, da war die Schlucht so voll von Holz, dass es ein Leichtes wurde, einfach über sie hinweg zu wandern. Das taten beide dann und trafen sich in der Mitte.

„Es freut mich sehr,“ sagte der Dorfoberste aus dem Westen, „dass wir unser Ziel für unser Volk nun endlich erreicht haben,“ und überreichte seinem Gegenüber eine besonders schöne Ziege. Vom Volk jedoch war nichts mehr übrig.
„Ebenso, mein Freund,“ entgegnete der Oberste des Ostens, lächelnd, und vermachte seinem neuen Freund die zweitgrößte Zitrone. Auch von seinem Volk war nichts mehr übrig. Ebenso vom Wald und von den Ameisen und Bären und dem Honig und den Ochsen und der ururalten Schlucht. Nichts gab es mehr, außer dem Himmel, Ziegen und Zitronen, zwei Obersten und einer Unmenge an Pfeffer, den keiner mehr gebrauchen konnte. Doch so ist’s nun mal im Leben, die Obersten haben nur Ziegen, Pfeffer und Zitronen zwischen den Ohren, und dies und alles andere sollte uns weder verwundern noch bekümmern.

Jedoch aus Ziegen, Pfeffer und Zitronen – das lasst Euch eine Lehre sein, ihr dort unten in der Schlucht – lässt sich ein feiner Braten machen.

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Was den Diamant vom Löwe unterscheidet

Es lebten in einer kleinen Stadt im Morgenland einmal zwei Brüder, Heschrun und Al'muftaras, die sich ihre Sporen noch verdienen mussten. Der Vater war sehr angesehen und sein Handeln von großem Erfolg gewesen, so dass jeder Mann und jede Frau zu ihm aufgesehen hatte. Doch war er eines Tages beim Jagen in den Wäldern von zwei Tigern gestellt worden. Den einen Tiger hatte er im Kampf besiegt, doch der zweite war sein Ende gewesen. So war es nun an den beiden Brüdern, die Nachfolge ihres Vaters anzutreten - und die ganze Stadt und das ganze Umland wartete gespannt, wer von den beiden die frei gewordene Stellung nun einnehmen würde.

"Meine lieben Söhne," sprach bald darauf die Mutter zu den Beiden. "Der Diener will gesehen haben, bevor er Hals über Kopf geflohen ist, wie das Raubtier meinen geliebten Mann ins Unterholz gezogen hat. Sein Körper liegt dort irgendwo, so dass wir ihn nicht ordentlich bestatten können."

Die Söhne nickten. Sie waren tief bewegt, und so entzündete sich an ihrer Liebe zum Vater und ihrem Mitleid mit der Mutter die Kampfeslust. Sie hoben kühn die Fäuste und riefen mit einer Stimme: "Oh Mutter, wir werden in den Wald gehen und das Leibliche unseres Vaters - deines Gatten - einholen. Er soll die prächtigste Bestattung erhalten, die das Land jemals gesehen hat!"

"Oh, Frevel!" rief die Mutter und sah sich ängstlich um. "Sagen wir doch: Die prächtigste Bestattung, vom alten Sultan einmal abgesehen." Denn man sagt ja:

Die höchste Ehre verwandelt sich in Schande, wenn sie die Ehre eines and'ren untergräbt.


Die Söhne waren einverstanden. Und so rüsteten sie sich mit Säbel, Netz und allerlei weiteren Utensilien für die Jagd. Erhobenen Hauptes zogen sie hinaus, den Tiger zu töten und den Leib ihres Vaters nach Hause zu bringen.

Es war ein weiter Weg bis zu den Wäldern. Da sich die Brüder ihre Sporen noch nicht verdient hatten, waren sie weich und schwach und setzten sich schon bald zur Rast.

"Ach Bruder," sagte Heschrun nun, während ihm der Schweiß auf der Stirn glitzerte. "Mir ist das Netz so schwer, ich lass es hier." So legte das Netz sorgfältig zusammen und verstaute es unter einem Gebüsch. "Wir werden es auf dem Rückweg holen."

Nach langer Rast gingen die Brüder ohne Fangnetz weiter. Doch als sie den Rand des Waldes erreichten, da wurden ihnen die Füße auf ein Neues schwer und sie setzten sich zur Rast.

"Oh Bruder," sagte Al'muftaras, während er sich die Beine rieb. "Mir ist der Säbel so schwer, ich lass ihn hier." So wickelte er den Säbel in seinen Turban und verstaute ihn unter einem großen Ast, der von einem der Bäume gefallen war. "Wir werden ihn auf dem Rückweg holen."

Nach langer Rast drangen die Brüder nun in den Wald ein, in dem ihr Vater vom Tiger gerissen worden war. Doch war es sehr mühsam, sich durchs Unterholz zu schlagen, und so machten die beiden Brüder schon bald eine weitere Rast.

"Ach Bruder," klagte Heschrun mit zitternder Stimme. "So kommen wir nicht weiter, mit all dem Sack und Pack."
"Ja, mein Bruder," entgegnete Al'muftaras . "Lassen wir die Sachen doch hier."

So taten sie und drangen nach langer Rast mit nichts als ihren Kleidern am Leib tiefer in den Wald hinein. Und als sie auf eine Lichtung kamen, da rasteten sie aufs Neue, denn es war schon Abend geworden und die zarten Füße waren ihnen ganz blasig geworden. Da aber erklang das fürchterlichste Fauchen aus dem Unterholz, und sie wussten, dass der menschenfressende Tiger sie gefunden hatte. Tiefes Entsetzen erfüllte ihre Herzen, hatten sie doch jede Waffe und jedes Werkzeug hinter sich gelassen. Sie waren dem Räuber schutzlos ausgeliefert.

"Oh Bruder, uns hilft nur noch ein Wunder!" rief Al'muftaras und hob die Arme, um Allah um Hilfe anzuflehen. Heschrun tat es ihm gleich, Schulter an Schulter fielen sie auf die Knie. Doch sie wussten nicht so recht zu beten, in ihrer Angst, und da sie ihr Hilfegesuch in Worten an niemanden bestimmten richteten, zischte und brodelte es plötzlich in einem Erdloch, keinen Steinwurf von ihnen entfernt. Da kam ein Dschinn hervor und fragte die verdutzten Brüder nach ihrem Begehr.

"Oh großer Geist, wir brauchen Hilfe gegen den bösen Tiger im Gebüsch!"
Da lachte der Dschinn und sagte: "Hilfe ist viel, ihr Buben, und viel ist alles. Aber alles ist nichts, so kann ich Euch nicht helfen."

Da begriff Haschrun, was der Geist von ihnen wollte. Denn man sagt ja:

Weise ist nicht, wer die Antwort kennt. Weise ist, wer die Frage versteht.


Und Haschrun rief in seiner Angst: "Oh großer Geist, mach mich so hart, wie es auf dieser Welt nur möglich ist!"

Und auch Al'muftaras hatte verstanden und rief, weil er an den Leib des Vaters dachte: "Oh großer Geist, mach mich so stark, wie es auf dieser Welt nur möglich ist!"

Da sagte der Dschinn: "Ihr habt es so gewollt, Ihr sollt es so bekommen!" Und mit einem mal verwandelten sich die beiden Brüder. Haschrun wurde so hart, wie es auf dieser Welt nur möglich ist, und fiel als menschengroßer Diamant zu Boden. Al'muftaras aber verwandelte sich in das Stärkste, was es gibt in unserer Welt. So stand er als Löwe neben seinem diamantenen Bruder, strotze vor Kraft und pirschte in das Unterholz. Da erlegte er den Tiger mit Leichtigkeit, fand des Vaters Leichnam und brachte ihn letztlich zurück nach Hause. Der Vater wurde in allen Ehren bestattet, und als die Zeremonie zu Ende war, da verwandelte sich Al'muftaras wieder zurück in seine frühere Gestalt. Die Mutter nahm ihn die Arme, hatte sie doch ihren Sohn zurück. Der aber nahm sich die schönste aller Jungfrauen der Stadt zur Gemahlin und lebte sein Leben in Glück und Frieden.

Haschrun hingegen wurde nicht lange nach seiner Verwandlung von sieben Räubern gefunden, die sich um den menschengroßen Diamanten stritten. Zuletzt schlugen sie den Edelstein in sieben Teile und teilten diese unter sich auf. Als sich Haschrun nun zurück verwandelte, da war er des Todes. Und daher sagt man:

Härte ist glatt und reglos wie der Edelstein und führt zum Tod, egal wie sehr sie glänzen mag. Stärke aber ist weich wie das Fell des Löwen und gereicht zu Glück und langem Leben. So meide die, die sich die Harten nennen und suche nur die Freundschaft der Starken, dass es dir an nichts mehr mangeln werde.


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Bibliothek

Dieser unvollständige Auszug gibt einen Einblick in meine breit gefächerte Interessenslage wider. Die hier aufgeführten Bücher sind Teil meiner umfangreichen Bibliothek und seien allesamt - ob alt oder neu - dem interessierten Leser sehr ans Herzen gelegt. Der Grundton aller hier aufgeführten Werke ist die kritische, wissenschaftliche Betrachtungsweise.

• Adrian, Franciscus - Die Schule des I Ging
• Alfermann, Dorothee / Stoll, Oliver - Sportpsychologie
• Ammon, Günter (Hrsg.) - Gruppendynamik der Kreativität
• Bartels, Max - Medizin der Naturvölker - Urgeschichte der Medizin
• Baumann, Rudolf - Schlaf- und Dauerschlafbehandlung
• Bensch, Kurt - Magie - Auf den Spuren des Unbekannten
• Bloching, Karl H. - Texte moderner Schriftsteller über Meditation
• Brauchle, Alfred - Hypnose und Autosuggestion
• Byung-Chul Han - Philosophie des Zen-Buddhismus
• Chertok, Léon - Hypnose - Theorie, Praxis und Technik
• Davies, Nigel - Weltgarten der Lüste
• Ditfurth, Hoimar von - Der Geist fiel nicht vom Himmel
• Drössler, Rudolf - Planeten, Tierkreiszeichen, Horoskope - Ein Ausflug in Mythologie, Spekulation und Wirklichkeit
• Duerr, Hans Peter (Hrsg.) - Sehnsucht nach dem Ursprung - Zu Mircea Eliade
• Eibl-Eibesfeldt, Irenäus - Der Mensch - Das riskierte Wesen
• Eibl-Eibesfeldt, Irenäus - Liebe und Hass - Zur Naturgeschichte elementarer Verhaltensweisen
• Falk, Dean - Braindance (oder warum Schimpansen nicht steppen können)
• Feldenkrais, Moshé - Bewußtheit durch Bewegung
• Fletcher, George P. - Loyalität - Über die Moral von Beziehungen
• Freigang, Horst / Schütz, Gerhard - Metaphern, Stellvertreter-Geschichten und hypnotische Texte
• Fromm, Erich - Die Kunst des Liebens
• Gandhi, Mohandas Karamchand - Autobiographie oder Die Geschichte meiner Experimente mit der Wahrheit
• Geißler, Erich E. - Analyse des Unterrichts
• Geyer, Christian (Hrsg.) - Hirnforschung und Willensfreiheit
• Hawking, Stephen - Eine kurze Geschichte der Zeit
• Hoberg, Gerrit - Training und Unterricht
• Hofmeister, Roman - Handbuch der Redekunst
• Jouvet, Michel - Die Nachtseite des Bewusstseins
• Jung, Carl Gustav - Bewusstes und Unbewusstes
• Jung, Carl Gustav - Über die Psychologie des Unbewussten
• König, Werner / di Pol, Gerhard / Schaeffer, Gerhard - Fibel für Autogenes Training
• Kossak, Hans-Christian - Hypnose - Ein Lehrbuch
• Krucker, Wolfgang - Partner der Innenwelt - Analytische Imaginationstherapie
• Laiblin, Wilhelm (Hrsg.) - Märchenforschung und Tiefenpsychologie
• Lao-Tse - Tao Te King
• Lauster, Peter - Die Liebe - Psychologie eines Phänomens
• LeCron, Leslie M. - Selbsthypnose
• Lenz, Friedrich - Bildsprache der Märchen
• Lorenz, Konrad - Er redete mit dem Vieh, den Vögeln und den Fischen
• Lorenz, Konrad - Vergleichende Verhaltensforschung
• MacKenzie, Norman - Träume
• Mai, Jürgen K. - Atlas of the HUMAN BRAIN
• Mambert, William A. / Foster, Frank - Erfolgsgeleise Ihres Unbewussten
• Mensen, Herbert - ABC des Autogenen Trainings
• Neumann, Erich - Ursprungsgeschichte des Bewusstseins
• Oesterreicher-Mollow, Marianne - Herder-Lexikon der Symbole
• Peseschkian, Nossrat - Positive Psychotherapie
• Rattner, Josef - Aggression und Menschliche Natur
• Rattner, Josef - Selbsterkenntnis und Menschenkenntnis
• Reich, Wilhelm - Charakteranalyse
• Riedl, Falk - Evolution und Erkenntnis
• Riemann, Fritz - Grundformen der Angst
• Roth, Gerhard - Bildung braucht Persönlichkeit
• Schmitz, Karl - Was ist, was kann, was nützt Hypnose
• Schöck, Inge - Hexenglaube in der Gegenwart
• Stadler-Straub, Renate - Die Bildersprache der Seele - Hypnose und Autosuggestion
• Stanford, Peter - Der Teufel - Eine Biographie
• Stokvis, Berthold - Lehrbuch der Hypnose
• Thomas, Klaus - Praxis der Selbsthypnose und des autogenen Trainings
• unbekannt, indischen Ursprungs - pañcatantra
• unbekannt, persischen Ursprungs - Tuti Nameh - Das Papageienbuch
• Uther, Hans-Jörg (Hrsg.) - Die schönsten Märchen vom Heilen
• Walsh, Roger N. - Der Geist des Schamanismus
• Walsh, Roger N.; Vaughan, Frances (Hrsg.) - Psychologie in der Wende
• Watzlawick, Paul - Wie wirklich ist die Wirklichkeit?
• von Weizsäcker, Carl Friedrich / Copi Krishna - Die bilogische Basis der religiösen Erfahrung
• Wiesenhütter, Eckart - Grundfragen unserer Existenz
• (Übersetzung) Wilhelm, Richard - I Ging - Das Buch der Wandlung