Fragen & Spiele



Auf dieser Seite findest Du eine bunte Auswahl an Methoden aus dem weiten Meer der Selbstreflexion. Du kannst Dir hier vielseitige Fragen stellen und kreuz und quer über Dich selbst sinnieren. Zudem gibt es die eine oder andere Spielanleitung mit und ohne Pfiff.

Wie tickst Du?



1. Welche Situation macht Dich sprachlos?
2. Wie fit bist Du in verbaler und nonverbaler Kommunikation?
3. An welchem Ort fühlst Du Dich geborgen?
4. Ist Deine Welt ein freundlicher Ort?
5. Wofür würdest Du sterben? Wofür würdest Du töten?
6. Liebst Du? Wirst Du geliebt?
7. Welche Gerechtigkeit möchtest Du durchsetzen?
8. Welcher Superheld bist Du? Welcher Superheld bist Du keinesfalls?
9. Nimmst Du Dinge zu persönlich? Bist Du zu distanziert?
10. Sei ehrlich: Bist Du zufrieden?



Anleitung zur Entspannung



1. Die Augen zu schließen bedeutet: In Dich zu blicken.
2. Spüre Deinen Atem. Folge seinen Wegen. Atme mit dem Körper.
3. Ein Automatismus: Du entspannst Dich mit jedem tiefen Atemzug.
4. Bewege Dich nicht, Dein Körper darf ruhen.
5. Stelle Deine Gedanken ab, wie einen alten Koffer.
6. Fühle die Schwere Deines Körpers.
7. Spüre Deine Unterlage. Versinke in ihr, indem Du der Körperschwere folgst.
8. Ausatmen = Ablenkung herauslassen, tiefer sinken / Einatmen = Schwere und Ruhe zulassen, schwerer werden
9. Zähle von 100 rückwärts jeden Atemzug.
10. Dein Bewusstsein wird zum Beobachter.
11. Zähle nicht zu genau.



Sortiere die Begriffe nach Wichtigkeit



1. Disziplin, Genuss, Status
2. Fühlen, Hören, Sehen
3. Erinnern, Verstehen, Weitergeben
4. Insekten, Pflanzen, Tiere
5. Hoffnung, Phantasie, Wissen
6. Annehmen, Lehren, Wahrnehmen
7. Literatur, Malerei, Musik
8. Essen, Schlafen, Sport
9. Arbeit, Freizeit, Schule
10. Biologie, Gefühle, Zahlen



Ein Wort weniger - ich



Verzichte einen Tag lang darauf, das Wort "ich" zu verwenden. Wenn Dir das sehr schwer fällt, kannst Du natürlich langsam beginnen: Verzichte zwischen zwei Mahlzeiten, verzichte während Deiner Freizeit, verzichte bis zum Mittagessen... Was Du Dir gerade so zutraust.



Dein Körper



1. Spüre Dich. Wie fühlt sich das an?
2. Was ist Deine älteste, was Deine neueste körperliche Schwäche?
3. Was ist Deine älteste, was Deine neueste körperliche Stärke?
4. Was ziehst Du vor: Leistungsspitze oder Ausdauer?
5. Was ziehst Du vor: Starre, Rückzug oder Kampf?
6. Was ziehst Du vor: Sanfte oder grobe Zärtlichkeiten?
7. Welche tierische Fähigkeit hättest Du gerne?
8. Dein Körper ist Dein Haus. Wie sieht dieses Haus aus?
9. Spürst Du Verbindungen zwischen entfernten Körperregionen? Kannst Du diese aktivieren?
10. Bewegst Du Dich fließend, aufrecht, instinktiv?



Gegenseitige Befragung



Zwei-Personen-Spiel. Ihr sitzt Euch gegenüber und stellt Euch gegenseitig beliebige persönliche Fragen. Die Fragerichtung wechselt, wenn eine Frage abgelehnt wurde ("Diese Frage wollen wir nicht beantworten"). Der Clou an der Sache: Die gestellte Frage muss von beiden benatwortet werden. Jede Frage sollte also gut überlegt sein, denn entweder antworten beide oder niemand - das entscheidet der Befragte.



Problemgespräch



Suche Dir ein Problem aus, das gerade Teil Deines Leben ist. Dieses Problem wird Dir nun ein paar Fragen stellen:

1. Komme ich von außen (z.B. Arbeitsstress) oder von innen (z.B. Zweifel)?
2. Bin ich ein Problem (z.B. nerviger Chef) oder bin ich ein Symptom (z.B. Kopfschmerzen)?
3. Werde ich mit der Zeit schlimmer oder bin ich aussitzbar?
4. Bin ich typisch für Dich? Wenn ja: Was genau an mir ist typisch für Dich?
5. Gab es schon Lösungsversuche? Wenn ja: Woran scheiterten diese?
6. Sprichst Du gerne über mich? Spricht jemand anderes über mich, hörst Du zu?
7. Hast Du einen Vorteil dadurch, dass es mich gibt?
8. Welches Lebewesen könnte ich sein? Wo könnte ich wohnen?
9. Auf welchem Platz stehe ich in Deiner Problem-Liste?
10. Willst Du mich wirklich los werden? Was bist Du bereit dafür zu tun?



Dein Lebenswandel



1. Welche Aspekte des Lebens sind bei Dir gut ausgefüllt?
2. Welche Aspekte des Lebens sind bei Dir vernachlässigt?
3. Bist Du ein ruhiger oder ein energetischer Charakter? In welche Richtung möchtest Du Dich ändern?
4. Gibst Du oder nimmst Du mehr? Sei ehrlich.
5. Gestaltest Du Deine Freizeit sozial oder zurückgezogen?
6. Wie läft's wirstschaftlich: bergauf, bergab, gleich bleibend?
7. Wie läft's mit der Sinnsuche: bergauf, bergab, gleich bleibend?
8. Welches imaginäre Fortbewegungsmittel wünschst Du Dir?
9. Was entscheiden Deine Instinkte? Was entscheidet Deine Ratio?
10. Welche Ziele wirst Du erreichen?



Ein Wort weniger - dürfen



Einen Tag lang darfst Du das Wort "dürfen" nicht verwenden - in allen grammatikalischen Fällen. Wenn Dir das sehr schwer fällt, kannst Du langsam beginnen: Verzichte in Schriftform (von Brief bis Chat), verzichte während der Arbeit, verzichte im Gespräch mit Deinen Liebsten... Was Du Dir gerade so zutraust.



Sortiere die Begriffe nach Wichtigkeit



1. Erde, Menschheit, Natur
2. Ansehen, Geborgenheit, Wildheit
3. Nahrung, Obdach, Sexualität
4. Eltern, Geschwister, Kinder
5. Alkohol, Geld, Schokolade
6. Glaube, Idealismus, Liebe
7. Bücher, Filme, Kunst
8. Entwicklung, Gerechtigkeit, Zufriedenheit
9. Genauigkeit, Strenge, System
10. Rad, Schrift, Traumdeutung



Liebe & Sexualität



1. Betrachte Deine Liebhaber-Qualitäten.
2. Was gibt Dir den Kick: Kontrolle oder Gehenlassen?
3. Wie selbstlos handelst Du in der Liebe?
4. Wie küsst Du? Beschreibe objektiv.
5. Welche Kompromisse nimmst Du für die Liebe in Kauf?
6. Welche Kompromisse nimmst Du für die Lust in Kauf?
7. Womit weckst Du Deinen Partner am liebsten?
8. Wie läuft's in der Liebe?
9. Wie sieht das Liebeszimmer Deiner Träume aus?
10. Wonach sehnst Du Dich zur Zeit am meisten?

Du willst es wirklich wissen?



Ein Briefwechsel



Du schreibst einen Brief an einen Aspekt Deiner selbst. An eine ungelöste Frage, an Dein inneres Kind, woran Du möchtest. Lass Dir die nötige Zeit, schicke den Brief per Post. Du darfst nun, hast Du den Brief erhalten, aus Sicht Deiner Fragestellung antworten. Dies ist ein alter Therater-Trick, um die zu spielende Rolle besser zu verstehen. Ist die "Rolle" nun ein inneres Abbild Deiner selbst, so lernst Du diesen Teil von Dir besser kennen.



Dein Ich aus dem Parallel-Universum



Wir nehmen für diese kleine Fragerunde an, dass Parallel-Universen existieren. Dort leben all unsere Abbilder, Du kannst nun Deiner Phantasie freien Lauf lassen.

1. Du lebst in einer archaischen Welt, der Mensch hat die Natur nicht unterworfen: Welche Kleidung trägst Du? Welches Tier hast Du domestiziert? Was ist Deine Funktion in der Sippe?
2. Eine Welt der Magie, auch Du kannst zaubern. Was sind Deine Zauberkräfte? Mit welcher Naturgottheit bist Du verbunden? Erfinde einen Fluch.
3. Das Weltall, unendliche Weiten: Welchen Planeten möchtest Du besuchen? Womit bist Du unterwegs? Was findest Du wirklich?
4. Die Grenzen zwischen Mensch, Tier, Pflanze und Fabelwesen sind aufgehoben. Lass Dir wachsen, was Du magst.
5. Du kannst von drei Menschen die Gedanken lesen. Welche Menschen sind das? Was interessiert dich? Welchen Nutzen würdest Du daraus ziehen? 6. Dir werden ein Land und unendliche Möglichkeiten geschenkt. Was stellst Du mit diesem Land und seinen Menschen an?
7. In deiner Kindheit/Jugend ist eine Sache anders gelaufen. Was hat sich in Deinem Leben dadurch verändert?
8. Du darfst drei Personen in ein Dir unbekanntes Parallel-Universum mitnehmen. Wen nimmst Du mit? Wohin geht die Reise? Wer kommt zurück?
9. Im Parallel-Universum läft Dein Leben in jedem einzelnen Aspekt genau anders herum. Wie würdest Du heute leben? Wie würdest Du heute kommunizieren?
10. In einem technischen Parallel-Universum gibt es nur Roboter, Maschinen und so weiter. Was bist Du? Was kannst Du? We ist Dein Partner?



Beruf & Berufung



1. Bist Du mit Deinem Beruf zufrieden?
2. Ist Deine berufliche Tätigkeit gesund für Körper und Geist?
3. Hat Deine Arbeit einen tieferen Sinn? Wenn ja: welchen?
4. Wäre Geld kein Hindernis, welches Ziel würdest Du verfolgen?
5. Definiere: ein erfolgreiches Leben.
6. Wofür bist Du auf der Welt?
7. Wie sähe die Welt ohne Deinen Beruf aus?
8. Wann hast Du Dir Deinen Beruf ausgesucht? Nach welchen Maßstäben?
9. Glaubst Du, dass nichts ohne Grund passiert?
10. Was, außer Geld, nützt Dir Dein Beruf?



Ein Wort weniger - vielleicht



Vielleicht solltest Du einen Tag lang darauf, das Wort "vielleicht" verzichten. Das fällt Dir sicherlich nicht leicht, möglicherweise kannst Du langsam beginnen: Verzichte bis zum Sonnenuntergang, verzichte in Zweier-Gesprächen, verzichte bis es nicht mehr geht... Was Du Dir gerade so zutraust.



Selbstbeherrschung



1. Was geschieht bei Dir zuerst: Handeln oder Denken?
2. Betrachtest Du Dein Verhalten aus Sicht der weiteren Beteiligten?
3. Fällt es Dir leicht, zuzuhören, obwohl Du einer anderen Meinung bist?
4. Wie lange ist die älteste Ungerechtigkeit her, die Dich heute noch emotional werden lässt?
5. Wie reagierst Du auf kurzfristige Absagen?
6. Was bricht deutlicher aus Dir hervor: Freude oder Ärger?
7. Achtet Deine Umwelt zu wenig auf Deine Bedürfnisse?
8. Wie sehr achtest Du auf die Bedürfnisse Deiner Umwelt?
9. Verbirgst Du etwas, das irgendwann zum Ausbruch kommen soll/wird?
10. Wie gut kannst Du warten?



Deine Beziehung zu Menschen



1. Wer sind Deine drei besten Freunde? Wie lange kennt Ihr Euch schon? Wann hattet Ihr das letze Mal Kontakt?
2. Du und Deine Freunde stellen das Kabinett. Wer bekommt welches Ministerium?
3. Welche Rolle nimmst Du meistens in der Gruppe ein? Welche Rolle möchtest Du in der Gruppe einnehmen?
4. Kannst Du eine geliebten Menschen ziehen lassen?
5. Wie viele enge Freunde hast Du? Wie viele Bekannte? Wie groß ist Dein Netzwerk?
6. Auf welche Arten berührst Du gerne? Welche Berührungen erhältst Du regelmäßig?
7. Wieviel Prozent Deiner zehn besten Freunde sind Arbeitskollegen?
8. Wie multikulturell ist Dein Freundeskreis?
9. Welchen messbaren Zweck erfüllen Deine Freunde?
10. Nach wem sehnst Du Dich gerade am meisten?



Spielerische Familienaufstellung



Nimm ein weißes Blatt Papier und ein paar Buntstifte. Stelle Muscheln, Lego-Figuren oder Ähnliches hinzu und mache eine spielerische Familienaufstellung. Fühle Dich dazu ernsthaft in die Figur ein, die Du stellst: Um wen handelt es sich dabei? Wie weit ist die neue Figur von den schon gestellten Figuren entfernt? In welche Richtung steht die Figur? Schulter an Schulter, Rücken an Rücken, sich ansehend, sich in Ruhe lassend? Während Du die Figuren stellst, sollst Du auch auf dem Blatt malen: Skizziere Lebenssituationen, Herzlichkeit, Verstand, Kommunikation... der Figuren untereinander und bringe all dies in Beziehung miteinander. Hierfür kannst Du allerlei Spielsachen verwenden: Häser, Tiere, Autos usw. Beginne mit wem Du möchtest.

Diese Form der Aufstellung dient auf spielerische Weise dazu, die eigenen Familienverhältnisse bessser kennenzulernen und zu verstehen. Sie stellt keine astreine Analyse-Methodik dar.



Ein Wort weniger - sicher



Umgehe einen Tag lang das Wort "sicher". Du kannst das Spektrum gerne erweitern: sicherlich, (ver/ab/zu) sichern... zwei Tage, eine Woche...



Die eigene Haustüre



1. Nutzt Du Vorwürfe als Mittel zur Selbstverteidigung?
2. Was verbreitest Du mit missionarischem Eifer?
3. Kannst Du Deine Meinung meist mit klaren Beweisen belegen?
4. Kennst Du Dich mit Scheinargumenten aus? Wie oft nutzt Du sie?
5. Wann wurde Dir zuletzt gesagt, dass Du nicht zuhören würdest?
6. Beurteilst Du Menschen via Schubladen (z.B. "Der Depp mag Fußball!")?
7. Definierst Du Freundschaft über gleiche Hobbys und Interessen?
8. Hilfst Du anderen Menschen, um Dir selbst etwas zu beweisen?
9. Beendest Du eine Diskussion, wenn Dir die Argumente ausgehen?
10. Wie gut kannst Du unangenehme Meinungen übernehmen, wenn sie klar bewiesen worden sind?



Humor



1. Hat Humor für Dich eine problemlösende Wirkung?
2. Welche Altersgruppe erreichst Du mit Deinem Humor am besten?
3. Wie stehst Du zu schrägem Humor?
4. Wird Dein Humor in Drucksituationen radikaler?
5. In der Tendenz: Lachst Du mit den anderen oder lachen die anderen mit Dir?
6. Kannst Du Dich "in Dich rein" freuen, ohne dass andere es bemerken??
7. Was schätzt Du an Geschichten mehr: Ihren Humor oder ihre Ernsthaftigkeit?
8. Ist es Dir wichtig, als humorvoller Mensch betrachtet zu werden?
9. Nimmst Du Deine eigenen Schwächen und Niederlagen mit Humor?
10. Erzähle der nächstbesten Person den erste Witz, der Dir einfällt.

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